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Carsten Mohe Aktuell: Ganze Erfahrung bei der Rallye Sulingen in die Waagschale werfen

Nach dem Klassensieg beim Saisonauftakt im Erzgebirge und Platz vier in der Gesamtwertung wartet auf Carsten Mohe und Beifahrerin Andrea Lieber am kommenden Wochenende die nächste Herausforderung: die Rallye Sulingen, zweiter Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Die Asphalt-Veranstaltung im Westen Niedersachsens führt über elf Wertungsprüfungen (WP) mit einer Länge von insgesamt 138,03 Kilometer. Für Mohe stellt sie vertrautes Terrain dar: Der Crottendorfer geht bereits zum sechsten Mal bei dieser Rallye an den Start.

„Ich verbinde mit der ,Sulingen‘ viele schöne Erinnerungen, hier konnten wir oft gute Ergebnisse einfahren“, so der Renault Clio Rally3-Fahrer. „Dabei hat die Veranstaltung zwei verschiedene Gesichter. Die Prüfungen rund um den Start- und Zielort sind mitunter sehr schnell und weisen viele Abzweige auf. Zwei lange WP finden aber auch auf dem sogenannten IVG-Gelände statt, und die besitzen einen gänzlich anderen Charakter: Dort geht es eher eng und rutschig zu, überall lauern überwachsene Randsteine, die gerne einen Reifenschaden verursachen. Hier kommt es vor allem auf viel Erfahrung und höchste Konzentration an. Weil die Kurven dort in hoher Frequenz aufeinander folgen und es optisch wenig Anhaltspunkte gibt, stellen die IVG-Strecken aber auch die Beifahrer vor große Herausforderungen – gerade in diesem etwas bizarren Rallye-Märchenwald kommt es auf schnelle und präzise Ansagen sowie das
richtige Timing an.“

Rein technisch musste Mohe an seinem rund 260 PS starken Turbo-Allradler wenig ändern. „Wir waren bei der Rallye Erzgebirge nur mit der Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse nicht ganz zufrieden. Das Thema sollten wir durch andere Bremsbeläge aber gelöst haben“, so der Besitzer zweier Renault-Autohäuser. Dafür kann sich der Deutsche 2WD-Rallye-Meister von 2017 über starke Konkurrenz freuen: Neben den Niederländern Willem Wouter Overbee/Joyce Ruiter rollen am Freitag ab 16:36 Uhr noch drei weitere Clio Rally3 über die Startrampe in der Innenstadt von Sulingen. Klassenübergreifend setzen übrigens 18 der ingesamt 88 Teilnehmer des regulären Feldes auf ein Rallye-Modell des französischen Herstellers.

Die Zielsetzung des Sachsen bleibt unverändert: Neben dem Klassensieg will der Routinier wieder möglichst viele Fahrzeuge aus der leistungsstärkeren Rally2- Kategorie hinter sich lassen. Damit dies gelingt, gehen Carsten Mohe und Andrea Lieber auch in Sulingen wieder mit der starken Unterstützung durch Partner und Sponsoren wie VMS Vital Medical Supplies und die STARKENBERGER GRUPPE in den Wettbewerb.

Foto: Mohe-Rallyesport – Sascha Dörrenbächer

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