DRM

Tarek Hamadeh-Spaniol: „Zeit für etwas Neues“

Tarek Hamadeh-Spaniol spricht im Interview über seinen zweiten DRM-Nationals-Titel und erklärt, warum er seinen bewährten Citroën C2 inzwischen verkauft hat.

Du hast in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2023 die DRM Nationals gewonnen. Welche Bedeutung hat der zweite Titelgewinn für dich?
„Er ist eine tolle Belohnung für das ganze Jahr, in das wir viel Zeit und Aufwand gesteckt haben. Wenn man dafür am Ende belohnt wird, fällt einem natürlich ein Stein vom Herzen. Es war eine sehr spannende Saison und ein harter Titelkampf mit Walter Gromöller, der kein einfacher Gegner war.“

Sechs Starts, sechs Klassensiege: Wie hast du die Saison erlebt?
„Es war ein tolles Jahr. Bei allen Starts zu gewinnen, ist uns 2023 nicht gelungen. Von den reinen Platzierungen konnte es nicht besser laufen, aber der Weg zum Titel war auf keinen Fall so einfach, wie er aussah. Im Erzgebirge ist uns zum Beispiel am Freitagabend auf dem Rundkurs in Gablenz die Wasserleitung vom Kühler kaputtgegangen, wodurch wir bereits einen riesigen Rückstand hatten. Fahrerisch war es danach vielleicht unsere beste Leistung. Wie wir uns zurückgekämpft und noch auf der letzten Prüfung den NC4-Sieg geholt haben, das war schon gigantisch. Da sind wir wirklich über uns hinausgewachsen. Bei der Saarland-Pfalz haben wir dagegen auf der letzten Prüfung fast noch den Sieg weggeschmissen. Wir lagen weit vorne und mussten eigentlich nur durchfahren. Aber auf der letzten Prüfung ist mir ein kleiner Aufmerksamkeitsfehler unterlaufen, als wir nach einer Spitzkehre durch einen Graben gefahren sind, den ich nicht gesehen habe, und uns eine Antriebswelle abgerissen haben. Wir haben uns danach dann noch irgendwie ins Ziel gerettet.“

Der Rallyesport ist sehr zeitintensiv. Kannst du sagen, wie viele Stunden du investierst? 
„Ich fange lieber gar nicht erst an, das zu messen. Denn sonst würde ich nachher denken, ob ich denn bescheuert bin, da so viel Zeit reinzustecken. Aber es ist natürlich eine Frage, wie man das Ganze angeht. Der Erfolg gibt einem am Ende recht. Ich schaue mir lieber alles zweimal an oder gehe lieber den unbequemeren Weg, wenn ich weiß, dass nachher die Technik eher hält. Diesen Extraweg zu gehen, frisst dann immer extra viel Zeit. Aber wenn man es richtig machen will, führt kein Weg daran vorbei. Ich will ja nicht auf WP1 ausfallen, dafür ist die Zeit, die ich investiere, einfach zu schade.“

Das komplette Interview mit Tarek Hamadeh-Spaniol gibt es in Ausgabe 19 vom ANTRIEB Magazin, die Mitte Dezember erschienen ist. Bestellen könnt ihr es unter: https://magazin.antrieb.media/

Text und Foto: Lars Krone/Power Stage Images

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