ERC

Sesks meldet sich im ERC mit klarem Sieg in Polen zurück

Was für ein Comeback von Mārtiņš Sesks! Der Lette hat bei der ORLEN OIL Rallye Polen mal eben die Konkurrenz alt aussehen lassen und sich mit einem dominanten Auftritt seinen vierten Sieg in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) gesichert – und das bei seinem ersten Start seit fast einem Jahr.

Sesks und sein Beifahrer Renars Francis waren im Škoda Fabia RS Rally2 des SRT-Teams einfach eine Klasse für sich. Neun von 14 Prüfungen gingen an sie – am Ende lagen sie satte 1:06 Minuten vor Lokalmatador Miko Marczyk. Jon Armstrong komplettierte als Dritter das Podium.

„Es ist immer wieder schön, in Polen am Start zu sein – und wieder in Rot unterwegs zu sein“, grinste Sesks nach dem Zieleinlauf.

Schon am Freitagabend ließ er mit Platz drei in der Super Special aufhorchen, aber am Samstagmorgen übernahm er mit einem Kracher gleich die Führung – 9,1 Sekunden schneller als Roope Korhonen. Zwar leistete er sich in WP3 einen kleinen Ausrutscher ins Gebüsch, doch das kostete ihn nur kurzzeitig den Vorsprung. Danach drehte er wieder auf und hatte bis Samstagabend schon über 21 Sekunden Vorsprung.

Am Sonntag dann der nächste Schreckmoment: kurzer Ausflug über ein Feld in WP9 – aber alles gut gegangen. Und dann kam Korhonen: Der Gesamtführende im ERC rollte in WP10 ab und musste aufgeben – Sesks war damit endgültig auf Siegeskurs.

Marczyk, der am Freitagabend noch geführt hatte, rückte auf Platz zwei vor, musste sich aber gegen Jon Armstrong wehren. Der Brite war richtig schnell unterwegs, doch eine 10-Sekunden-Zeitstrafe nach einem Chicane-Fehler bremste ihn ein wenig. Marczyk behielt die Nerven und sicherte sich sein bestes ERC-Ergebnis seit seinem Heimtriumph 2022 – auch wenn es keine Powerstage-Punkte gab. Trotzdem: Er übernimmt damit die Führung in der Meisterschaft, 16 Punkte vor Mads Østberg.

Armstrong freute sich über sein erstes Podium auf Schotter: „Ein tolles Wochenende. Endlich mal ein richtiges Erfolgserlebnis dieses Jahr.“

Platz vier ging an Isak Reiersen, der damit seinen starken Lauf aus Schweden bestätigte. Østberg wurde nach Turbo-Problemen am Samstag Fünfter, vor Tempestini. Mille Johansson holte trotz Setup-Sorgen Rang sieben, Andrea Mabellini hatte ein durchwachsenes Wochenende und wurde Achter.

Die Top 10 komplettierten Jakub Matulka und Krzysztof Bubik. Max McRae hatte Pech: Reifen verloren auf der letzten Prüfung, dazu bremste ihn ein Handbremsen-Problem das ganze Wochenende.

In der Master-Wertung schnappte sich András Hadik den Sieg, nachdem Jos Verstappen in der Powerstage nach einem Einschlag aufgeben musste.

@World / Red Bull Content Pool

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