Mitropa Rally Cup

Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain siegen bei der 13. MAHLE Rally Nova Gorica

Mit einem herausragenden Start-Ziel-Sieg gewinnen die Deutschen Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain (Škoda Fabia RS Rally2) den vorletzten Wertungslauf des diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC). Bei der 13. MAHLE Rally Nova Gorica (26.-28.9.25) ist das Team auf allen 13 Sonderprüfungen schneller als die Konkurrenz. Ihre Verfolger, Hermann Gaßner Jr. mit Copilotin Ursula Gaßner, fahren in ihrem Renault Clio Rally3 konstant schnelle Zeiten, können aber aufgrund ihres leistungsschwächeren Fahrzeugs der RC3-Klasse von Thurn und Taxis nicht gefährlich werden und fahren beständig bis zum Ziel auf Rang 2. Dritte werden Robert Kolčák/Petr Černohorský jun. in ihrem Hyundai i20 N Rally2. Der 36-jährige Slowake fiel ebenfalls mit schnellen Zeiten auf, musste sich aber schlussendlich von Gaßner Jr. geschlagen geben. Gaßner verteidigt damit seine Tabellenführung im Mitropa Rally Cup. Übrigens ist Ehefrau Ursula Gaßner in der Wertungstabelle der Copiloten aufgrund des Punktevorsprungs nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen und somit Gewinnerin in dieser Kategorie.  

Albert von Thurn und Taxis gelingt es auch im Gesamtklassement dieses stark besetzten Laufes zur European Rally Trophy der FIA und Slowenischen Rallyemeisterschaft eine Marke zu setzen. Auf drei Sonderprüfungen fährt das Team Bestzeiten, am Ende stehen sie als Dritte der Gesamtwertung auf dem Podium. Auch Hermann Gaßner Jr. zeigte im Gesamtklassement einmal mehr seine Klasse. Der Kampf zwischen ihm und dem Iren Eamonn Kelly, der in diesem Jahr die Junior World Rally Championship bestreitet und den Weltmeisterschaftslauf in Finnland gewann, konnte er in Schach halten. Vor der letzten Prüfung führt Gaßner mit 1,7 Sekunden Vorsprung. In der finalen Sonderprüfung verlor der Ire wohl die Nerven und parkte sein Fahrzeug im Unterholz. Gaßner beendet die Rallye auf einem großartigen 6. Gesamtrang. „Trotz eines Drehers am Samstag und des Ausfalls unserer Gegensprechanlage am Sonntag hatten wir großen Spaß im Zweikampf mit Eamonn. Schade, dass er nicht im Ziel angekommen ist“, so Hermann Gaßner Jr. im Ziel.

In der Wertung zur internen Club-Championship sah es zunächst nach einem Durchmarsch des italienischen Teams Federico Laurencich/Alberto Mlakar im Peugeot 106 Rallye aus. Martin Kainz/Alexander Hirsch (DEU) hatten mit ihrem deutlich schwereren Mitsubishi Lancer Evo IX auf den kurvenreichen Pisten dem flinken Italiener nichts entgegenzusetzen. In der 11. Sonderprüfung streikte jedoch die Technik des Peugeots, Martin Kainz nutzte die Gunst der Stunde und übernahm die Führung, die er sicher über die letzten 3 Sonderprüfungen ins Ziel bringt. Nach fehlerfreier Fahrt erreicht das Ehepaar Olaf und Heike Rachner (DEU) im Suzuki Swift Sport MK4 Rang 3 und übernimmt damit die Tabellenführung in dieser Wertungsgruppe.

Eine Vorentscheidung gab es in der Wertungsklasse für historische Fahrzeuge. Der Italiener Rino Muradore gewinnt mit seinem Copiloten Alex Petrigh im Ford Escort RS 1800 MKII vor den Österreichern Alois Nothdurfter/Marcel Baumgartner (Ford Sierra RS Cosworth). Mit diesem Sieg steht Muradore bereits vor dem Finallauf des Mitropa Rally Cup als Sieger des Mitropa Rally Historic Cup 2025 fest. Um Rang 3 kämpften die italienischen Teams Luigi Terpin/Luca Benossi (Opel Kadett GT/E) und Alessandro Pulz/Michele Ceretti (Ford Sierra RS Cosworth). Im Ziel konnte sich Pulz gegen seinen Landsmann durchsetzen und fährt auf Rang 3.

Der Finallauf in der 60. Mitropa Rally Cup Saison findet bei der Rallye du Valais vom 23.-25.10.2025 in der Schweiz statt.

Text: Lothar Bökamp
Foto: Photofelzi

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