Mitropa Rally Cup

Robert Kolčák und Copilot Julius Lapdavský gewinnen den Saisonauftakt bei der Rebenland Rallye

ie Slowaken Robert Kolčák und Julius Lapdavský fahren mit dem Hyundai i20 N Rally2 einen deutlichen Sieg der der Auftaktveranstaltung des Mitropa Rally Cup (MRC) ein. Bei der Rebenland Rallye in Österreich verweisen sie die Deutschen Hermann Gaßner sen. und Karin Thannhäuser (Mitsubishi Lancer Evo X) und Mitropa Cup Neueinsteiger Daniel Rexhausen mit Copilot Steffen Reith (DEU) im Škoda Fabia RS Rally2 auf die Plätze 2 und 3.

Bis zur dritten Sonderprüfung am Freitagnachmittag führt jedoch die deutsche Mannschaft Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain (Škoda Fabia RS Rally2) die MRC-Wertung bereits mit über einer halben Minute Vorsprung an. Auch in der Gesamtwertung der Rallye, die ein Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ist, liegen sie mitten in der Phalanx der heimischen Rallyeelite auf einem beachtenswerten Rang 3. In der nachfolgenden Sonderprüfung ging von Thurn und Taxis allerdings die Straße aus. Aufgrund von körperlichen Problemen erfolgte eine ärztliche Untersuchung im Krankenhaus, das die beiden Piloten dann am Folgetag wieder verlassen durften.

Somit geht Kolčák als Führender in die Übernachtungspause. An zweiter Position liegt mit einem Rückstand von 1:45 Minuten Daniel Rexhausen, ihm folgt Hermann Gaßner sen. mit weiteren 10,6 Sekunden Rückstand. Aber auch Fabian Schulze liegt in seinem Peugeot 208 Rally4 mit nur 3,1 Sekunden hinter Routinier Gaßner, was für einen spannenden Rallyeverlauf am Samstag sprechen sollte.

Bis zur Mittagspause am Samstag hielten die Teams ihre Positionen, dann blies der 7-fache Gewinner des Mitropa Rallye Cup, Hermann Gaßner sen., allerdings zur Attacke. Auf den 4 folgenden Sonderprüfungen war er schneller als Rexhausen und verweist diesen im Ziel auf den dritten Platz in der MRC-Wertung. Kolčák gewinnt und fährt mit einem Vorsprung von 2:54,9 Minuten auf Rang 1.

Der Sieg in der Wertungsgruppe für historische Rallyefahrzeuge nach Anhang K des FIA-Reglements gewinnen die Italiener Rino Muradore und Copilotin Cristina Delbello. Mit ihrem Ford Escort RS 2000 MKII halten sie die Österreicher Walther Stietka/Wolfgang Puff im VW Käfer mühelos auf Distanz. Auf Rang 3 fährt die ungarische Paarung János Dunavölgyi /Martin Zsolt Wébel auf dem Lada Samara 21080 ins Ziel ein.

In der internen Wertung der Club Championship sieht es bis zur vorletzten Prüfung am Freitag nach einem Durchmarsch von Florian Auer und Elke Irlacher (DEU) aus, doch dann streikte der Antriebsstrang ihres Mitsubishi Lancer Evo VIII. Die Weiterfahrt wurde damit gestoppt. Gewohnt fehlerfrei setzt sich damit die italienische Mannschaft Federico Laurencich/Alberto Mlakar im Peugeot 106 Rallye S2 an die Spitze. Platz zwei übernahmen seine Landsleute Nicola Graziadei Michael Parisotto (Citroën Saxo VTS). Doch diese mussten ebenfalls aus technischen Gründen die Segel streichen und den Saxo vorzeigt abstellen. Somit laufen im Ziel nach Laurencich Gábor Hulmann/Barnabás Szegő (HUN), Lada VFTS, und Albert Sosol/Marco Comar (ITA) im Peugeot 106 auf den Rängen 2 und 3 ein.

Die Rebenland Rallye führte insgesamt über 16 Sonderprüfungen mit einer Länge von 166 Kilometern und einer Gesamtlänge von 311 Kilometer rund um das idyllische Weinörtchens Leutschach durch die umliegenden Weinberge.

Text und Foto: Lothar Bökamp // ANTRIEB.MEDIA

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