Knacker/Puls gewinnen Stormarn Rallye
Nico Knacker und Co-Pilot Thomas Puls sicherten sich den Sieg bei der 41. Auflage der ADAC Stormarn Rallye und verwiesen das anfangs führende Porsche-Duo Andreas Dahms/Paul Schubert auf Platz zwei.
Vier schnelle Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal gefahren werden mussten, standen bei der Veranstaltung des MSC Trittau auf dem Programm – allesamt mehr oder weniger aus den Vorjahren bekannt. Insgesamt waren 31,5 Kilometer auf Zeit zu absolvieren.
Los ging es mit der Prüfung „Finkhorsterberg“, wo Lokalmatador Dahms sich mit der Bestzeit an die Spitze setzte. Auch auf WP2 „Zarpen“ war der Porsche-Pilot knapp vor Knacker Schnellster. Sein Vorsprung nach den zwei Auftaktprüfungen: 1,6 Sekunden. Nach einem kleinen Ausflug von Dahms über einen Acker, der rund acht Sekunden kostete, ging Knacker auf der nächsten Prüfung in Führung. Der Niedersachse ließ vier weitere Bestzeiten folgen und setzte sich kontinuierlich vom grünen Porsche 911 Carrera ab. Dahms gelang zwar zum Abschluss auf seiner Heimstrecke „Finkhorsterberg“ noch einmal eine Topzeit, doch im Kampf um den Sieg musste sich der dreimalige Stormarn-Gewinner dieses Mal um 18,9 Sekunden geschlagen geben.



„Die Rallye zeichnete sich durch ihre attraktiven Streckenabschnitte, welche eine hohe Geschwindigkeit zuließen, aus“, so Knacker nach seinem ersten Sieg bei der Rallye in der Nähe von Hamburg. „Wir haben von Beginn an unseren Rhythmus gefunden und das Tempo konstant hochgehalten.“
Auch um Rang drei gab es einen engen Kampf. Anfangs lag hier Christian Riedemann – diesmal mit DRM‑Tabellenführerin Jenny Lerch im Citroën C2 R2 Max an seiner Seite – vorn. Zur Halbzeit hatte der Niedersachse ein Polster von nur 2,3 Sekunden auf Kevin Dunke/Malte Grünhagen im BMW M3 E36 Compact, 0,3 Sekunden dahinter folgten Nils und Mats Gulba im GKS-Peugeot 208 Rally4. In der zweiten Schleife schoben sich die Gulba-Brüder am BMW und Citroën vorbei und schnappten sich noch den dritten Rang. Riedemann/Lerch wurden Gesamtvierte und NC3-Klassensieger
Platz fünf holten sich überraschend Mark und Jens Sendel als bestes NC6-Duo im BMW 135i vor ihren Markenkollegen Dumke/Grünhagen, die sich als NC2-Sieger mit Gesamtrang sechs zufrieden geben mussten. Das Suzuki-Gespann Max Wendt/Rico Sacher waren schnellste NC4-Fahrer, die NC5 gewannen Dominic Gumrich/Felix Martinßen (VW Lupo). Weitere Klassensiege gingen an Lydia Eschenhorn/Claudia Hielscher (VW Golf, NC7) und Ulf Zorn/Michael Wagner (BMW 323i E46).
Text und Fotos: Lars Krone/Power Stage Images

