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Lukas Meiners Aktuell: Starker Auftakt bei der Ostalb Rallye

Die Ostalb Rallye in Abtsgmünd gilt als anspruchsvoller Auftakt für den ADAC Rallye Junior Cup – eine Nachwuchsserie, in der mit identischen Opel Corsa Rally6 gefahren wird und damit vor allem das Zusammenspiel von Fahrer und Beifahrer im Fokus steht. Mit 73 Wertungsprüfungskilometern in der Region bei Stuttgart wartete eine echte Herausforderung auf Lukas Meiners (24, Elsfleth) und Beifahrer Leon Witte (16, Barenburg), die sich mit drei starken Konkurrenten messen mussten.

Nervöser Start – eingespielt im neuen Team
Vor dem Start war die Anspannung spürbar: Nervosität und Konzentration lagen eng beieinander.
„Die richtige Kurve zum richtigen Zeitpunkt anzusagen, braucht auf den schnellen Prüfungen extrem viel Konzentration. Die vielen blinden Kurven und Kuppen erlauben keine Fehler“, beschreibt Barenburger Leon Witte die Anforderungen als Beifahrer.

In der ersten Prüfung zeigte sich jedoch, wie gut die Zusammenarbeit funktionierte. „Leon hat einen richtig guten Job gemacht – wir haben uns wirklich stark aufeinander eingespielt“, fasst der Elsflether Meiners zusammen.

Rückschlag auf zweiter Prüfung
Auf der zweiten Wertungsprüfung erlebte das Team aus Elsfleth und Barenburg einen kleinen Rückschlag: Beim schnellen Anbremsen blockierten alle vier Räder, das Fahrzeug rutschte seitwärts in eine Schikane. Zwar blieb alles ohne Schäden, doch rund 15 Sekunden gingen beim Umdrehen verloren – zusätzlich kam eine Zeitstrafe von 10 Sekunden hinzu.

Gerade in solchen Momenten zeigt sich die Herausforderung im Rallyesport: Trotz eines Fehlers konzentriert weiterzufahren und den Fokus nicht zu verlieren. Das Duo beendete die nachfolgenden vier Prüfungen nahezu fehlerfrei und steigerte das Tempo kontinuierlich.

Ergebnis mit klarem Entwicklungspotenzial
Am Ende steht ein dritter Platz von vier Startern im ADAC Rallye Junior Cup. Die Zeiten der Konkurrenz zeigen, welches Potenzial in dem neuen Fahrzeug steckt.

„Die Zeiten zeigen uns, wie viel da noch geht“, ordnet Meiners die Leistung realistisch ein.
Besonders wichtig: Das Fahrzeug wurde ohne Schäden ins Ziel gebracht – ein entscheidender Faktor für die weitere Saison.

Anspruchsvolle Strecken und echtes Rallye-Feeling
Die Ostalb Rallye machte ihrem Ruf alle Ehre. Schnelle Passagen, viele blinde Kuppen und technisch anspruchsvolle Kurvenkombinationen verlangten volle Konzentration von 95 Starterinnen und Startern.

Ein besonderes Highlight war die berühmte Wertungsprüfung „Pommes“. Ein Sprung, eine Schotterpassage, Waldstücke und Ortsdurchfahrten machten diese Prüfung zu einem echten Erlebnis.

„Im vierten Gang über diesen Sprung zu fahren, rechts und links Gebäude und keine Auslaufzone, brauchte Mut. Am Ende bügelt der Corsa Rally6 die Landung aber einfach weg“, bringt Meiners es auf den Punkt.

Fazit: Starkes Wochenende mit klarer Richtung
Die Ostalb Rallye war für das Team ein wichtiger Schritt in der Entwicklung. Fortschritte im Zusammenspiel, wertvolle Erfahrungen auf anspruchsvollen Strecken und ein klares Bild vom eigenen Potenzial prägen das Fazit des Wochenendes. Mit diesen Erkenntnissen richtet sich der Blick nun nach vorn.

Dank an Unterstützer und Helfer
Ein besonderer Dank gilt allen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben: dem ADAC Weser-Ems e. V., der PTS-Prüftechnik GmbH aus Waldstetten sowie dem Team von Makrocars Motorsport aus Hamm, das erneut ein perfekt vorbereitetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat.

Aber auch allen weiteren Unterstützern, den Familien sowie den Organisatoren und Helfern der Veranstaltung gilt ein großer Dank. Meiners dazu: „Die großzügige Unterstützung unserer Partner, aber auch die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort, sind absolut unabdingbar für unser Projekt und den Rallyesport in Deutschland.“

Blick nach vorn
Weiter geht es für das Duo bei der Hunsrück Rallye in Rheinland-Pfalz am 23. Mai, bevor mit der Heimveranstaltung in Visselhövede am 6. Juni ein weiteres Highlight im Kalender wartet.

Foto: Sascha Dörrenbächer

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