Baja España Aragón: Erfolgreiches Wochenende für X-raid
Es war der zweite Versuch der Baja España Aragón nachdem das Event wegen extremer Waldbrandgefahr im Juli verschoben werden musste. Die Baja ist sowohl Teil des FIA World Baja Cup als auch des FIA European Baja Cup. Lionel und Lucie Baud sicherten sich im MINI JCW Rally 3.0d den fünften Platz der World Cup-Wertung – bei den Ultimate-Fahrzeugen erreichten sie sogar Rang vier. In der Wertung für den European Cup schafften zwei X-raid Fahrzeuge den Sprung in die Top 10: Maria Gameiro und Rosa Romero erreichten im MINI JCW Rally 3.0d Platz acht, vor ihren Teamkollegen im MINI JCW Rally 3.0i Guillaume de Mévius und Mathieu Baumel. José Luis Garcia und Manuel Navarro verpassten im MINI JCW Rally 3.0i mit Platz elf knapp die Top 10. Paul Schmidt und Jeannette Kvick belegten im X-raid Fenic den elften Platz der Challenger-Wertung der Baja España Aragón. Für Schmidt war es erst die zweite Rally-Raid-Veranstaltung überhaupt.
Das Vater-Tochter-Gespann Lionel und Lucie Baud war erneut sehr konstant unterwegs. Somit sichern sie sich die Punkte für Rang fünf im FIA World Baja Cup. Für ihre Teamkolleginnen Maria Gameiro und Rosa Romero lief es nicht ganz rund. So mussten sie auf der zweiten Wertungsprüfung 100 km im Staub eines Konkurrenten absolvieren. Dieser hatte das Sentinel nicht gehört und die Sicht war zu gering, um sicher überholen zu können. Der zweite Tag verlief wesentlich besser und so beendeten sie die Baja auf Platz acht der European Cup-Wertung.
Richtiges Pech hatten Guillaume de Mévius und Mathieu Baumel. Das Duo im MINI JCW Rally 3.0i hatte durchaus Chancen auf den Gesamtsieg. Auf der ersten Wertungsprüfung erwischte der Belgier in Führung liegend eine langsame Kurve nicht richtig, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Das Warten auf Hilfe und die anschließende Reparatur kosteten viel Zeit. Was ohne den Unfall möglich gewesen wäre, bewies er an Tag zwei: auf der dritten Prüfung durfte er über die schnellste Zeit jubeln.
De Mévius hatte etwas von seinem Pech weitergereicht: José Luis Garcia überschlug sich auf der ersten Prüfung in derselben Kurve wie der Belgier. Doch auch Garcia konnte die Baja fortsetzen und verpasste am Ende nur knapp die Top 10 der European Cup-Wertung.
Paul Schmidt und Jeannette Kvick konnten sehr zufrieden aus Spanien abreisen. Das Duo absolvierte alle Wertungsprüfungen ohne Probleme und sicherte sich den elften Platz in der Challenger-Wertung. Auch der X-raid Fenic überzeugte über die gesamte Distanz mit hoher Zuverlässigkeit und lief während der anspruchsvollen Prüfungen ohne technische Schwierigkeiten. So konnten sich Schmidt und Kvick vollständig auf ihre Fahrt konzentrieren, wertvolle Kilometer sammeln und ihr Vertrauen in das Fahrzeug kontinuierlich steigern. Für Schmidt war es nach seinem Einsatz bei der Italian Baja erst die zweite Veranstaltung im X-raid Fenic – und zugleich erst sein zweiter Rally-Raid-Einsatz überhaupt. Umso erfreulicher waren die konstante Leistung und die erfolgreiche Zielankunft in Spanien.

