Total mudness – Al-Rajhi/Gottschalk bei Rallye Portugal in Reichweite zum Podium
Rock’n’Roll: Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk sind in Portugal auf Podiumskurs. Die Rallye-Dakar-Sieger von 2025 zeigten auf den ersten drei von fünf Etappen im erbarmungslosen Schlamm des Alentejo und Ribatejo, durch die der zweite Lauf zur FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) führt, bisher eine starke und abgeklärte Leistung. Und nicht nur der weiche, tiefe Untergrund erinnerte bei der Rallye Portugal an das legendäre Rock-Festival von Wacken, auch der Umgang der Teilnehmer mit den Bedingungen – noch eine Spur lauter, unterhaltsamer und trotziger. Nach 853 von 1.271 Prüfungskilometern liegen Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk im kompetitiven und ausgeglichenen Teilnehmerfeld als Sechste nur 4:55 Minuten hinter den Gesamtführenden Sébastien Loeb/Edouard Boulanger (FRA/FRA, Dacia).
Die zurückhaltende Herangehensweise von Al-Rajhi/Gottschalk zahlte sich bisher aus: Die extremen Bedingungen in Portugal sorgten für kleinere und größere Dramen – darunter unter anderem auch bei Favoriten wie Nasser Al-Attiyah/Fabian Lurquin (QAT/BEL, Dacia).
„Portugal ist nie wirklich einfach. Aber nach den Regenfällen der vergangenen Wochen und aktuell in den Wertungsprüfungen ist das Grip-Niveau extrem schwer einzuschätzen – mal super-griffig, mal extrem glatt. Wir bleiben bei unserem Plan, das Ganze zurückhaltend anzugehen“, so Yazeed Al-Rajhi.

