Raid

X-raid Aktuell: Alle drei MINI-Crews unterstützen sich gegenseitig

Die legendäre Dakar fordert bereits zu Beginn viel von Crews und Teams. Nachdem der MINI JCW Rally 3.0d von Maria Gameiro und Rosa Romero gestern von einem Race Truck gerammt wurde, setzten die Mechaniker alles daran, den Wüstenrenner wieder einsatzbereit zu bekommen. Doch auch die Crews selbst können sich aufeinander verlassen – leider aus keinem erfreulichen Anlass: Für Guillaume de Mévius und Mathieu Baumel ist heute der Traum von einer Spitzenplatzierung geplatzt.

Nach drei Reifenschäden mussten sie auf Lionel und Lucie Baud im MINI JCW Rally 3.0d warten, die ihnen eines ihrer Reserveräder zur Verfügung stellten. Doch später erwischte auch das Vater-Tochter-Gespann einen weiteren Reifenschaden. Daraufhin gaben De Mévius und Baumel das zuvor erhaltene Rad wieder zurück. Sie kämpften sich weiter, bis schließlich Maria Gameiro und Rosa Romero im MINI JCW Rally 3.0d aufschlossen. Sie hatten während der Prüfung keinen Reifenschaden erlitten und übergaben eines ihrer unbenutzten Ersatzräder.

Die Baud-Familie kam zwar auf Rang 46 ins Ziel, musste jedoch auf die Teamkollegen warten, da sie einen weiteren Reifenschaden erlitten hatten. Gameiro konnte aushelfen – doch Lionel und Lucie Baud checkten zu spät ein und erhielten eine Zeitstrafe von 34 Minuten. Dadurch fiel er auf Rang 96 zurück und rutscht in der Gesamtwertung auf Platz 46 ab. Das Damen-Duo Gameiro/Romero ist mit Platz 76 zufrieden – sie waren nach dem gestrigen Unfall nur von Position 110 gestartet. De Mévius und Baumel wurden als 143. gewertet und fallen damit auf Gesamtrang 60 zurück.

Busi und Lafuente wieder vorne dabei
Rebecca Busi und Sergio Lafuente erwischten nach zwei schwierigen Tagen endlich eine gute Etappe. Sie waren von Rang 172 gestartet und kamen als 110. ins Ziel – trotz eines Reifenschadens. Damit erreichten die beiden im X-raid Fenic den 15. Platz der Challenger-Wertung.

Morgen steht bereits die nächste Herausforderung an: die erste Marathon-Etappe der diesjährigen Dakar. Nach der 417 Kilometer langen Wertungsprüfung sind die Crews komplett auf sich allein gestellt und müssen sich selbst um ihr Fahrzeug kümmern. Zusätzlich steht im Camp keinerlei Infrastruktur zur Verfügung.

Ergebnis SS3

1. M. Guthrie / K. Walch – Ford – 4h 04m 32s
2. M. Prokop / V. Chytka – Ford – 4h 06m 59s
3. G. Botterill / O. Mena – Toyota – 4h 09m 55s
4. L. Moraes / D. Zenz – Dacia – 4h 10m 18s
5. C. Gutierrrez / P. Moreno – Dacia – 4h 10m 29s

76. M. Gameiro / R. Romero – MINI JCW Rally 3.0d – 5h 08m 54s

96. L. Baud / L. Baud – MINI JCW Rally 3.0d – 5h 22m 07s

110. R. Busi / S. Lafuente – X-raid Fenic – 5h 35m 06s

142. G. de Mévius / M. Baumel – MINI JCW Rally 3.0i – 6h 29m 30s


Gesamtwertung

1. M. Guthrie / K. Walch – Ford – 11h 27m 20s
2. M. Prokop / V. Chytka – Ford – 11h 27m 46s
3. M Ekström / E. Bergkvist – Ford – 11h 28m 28s
4. C. Sainz / L. Cruz – Ford – 11h 30m 54s
5. N. Roma / A. Haro – Ford – 11h 31m 22s

46. L. Baud / L. Baud – MINI JCW Rally 3.0d – 13h 10m 27s

60. G. de Mévius / M. Baumel – MINI JCW Rally 3.0i – 13h 42m 56s

79. M. Gameiro / R. Romero – MINI JCW Rally 3.0d – 14h 25m 54s

153. R. Busi / S. Lafuente – X-raid Fenic – 25h 45m 41s

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