X-raid Aktuell: De Mévius und Baumel halten sich in der Spitzengruppe
Auch die zweite Etappe der Dakar 2026 von Yanbu nach AlUla führte die Teilnehmer in steiniges Terrain und damit fahrerisch sehr anspruchsvolles Terrain. Guillaume de Mévius und Mathieu Baumel eröffneten im MINI JCW Rally 3.0i die Prüfung und konnten sich somit nicht an Spuren orientieren. Sie beendeten die 400 Kilometer lange Etappe auf Rang zwölf. Lionel und Lucie Baud arbeiteten sich im MINI JCW Rally 3.0d durch den Staub der vor ihnen fahrenden Fahrzeuge. Trotzdem erreichten sie den 25. Platz. Maria Gameiro und Rosa Romero erwischten heute erneut keinen guten Tag und kamen auf Platz 100 ins Ziel. Rebecca Busi und Sergio Lafuente sind im X-raid Fenic noch in der Prüfung unterwegs.
Nach ihrem gestrigen Tagessieg mussten De Mévius und Baumel die Prüfung eröffnen und legten damit die ersten Spuren für die nachfolgenden Fahrzeuge. Auf dem extrem steinigen Untergrund handelten sie sich zwei Reifenschäden ein. Da der zweite kurz vor dem Remote Service passierte, wechselte das Duo den Reifen nicht selbst. Das übernahmen die Mechaniker, was einige Sekunden sparte. Aufgrund eines Defektes am Wagenheber war De Mévius auf den letzten Kilometern vorsichtiger unterwegs. Mit ihrem zwölften Platz haben sie für morgen eine gute Ausgangssituation. In der Gesamtwertung liegen sie auf Rang drei.
Lionel Baud ist mit dem Tag sehr zufrieden. Er startete mit seiner Tochter im MINI JCW Rally 3.0d von Rang 67 und damit mitten im Staub. Doch die beiden fuhren clever – überholten zahlreiche Konkurrenten und gaben Gas, wenn es die Situation und das Terrain ermöglichte. So kamen sie schlussendlich als 25. ins Ziel und sichern sich damit nach zwei Tagen den 27. Gesamtrang.
Die Dakar verbleibt morgen in AlUla. Die Crews absolvieren eine über 700 Kilometer lange Schleife um die saudische Stadt – 422 km davon gegen die Uhr. Das Terrain wechselt auf sandige Pisten, aber die Navigation bleibt schwierig.

