WRC

Informationen zur Rallye Monte-Carlo 2026

Mit einer Pressemeldung informiert der Veranstalter über den Ablauf der 2026er Ausgabe:

Trotz zahlreicher administrativer und regulatorischer Herausforderungen ist es dem Organisationskomitee des Automobile Club de Monaco gelungen, den Rahmen für die 94. Rallye Automobile Monte-Carlo festzulegen – ein Unterfangen, das Präzision und Flexibilität erforderte. Als Auftaktlauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026 wird dieses legendäre Straßenrennen erneut Top-Teams und Elitefahrer aus aller Welt anziehen.

Die Streckenbesichtigungen (Recce) finden von Sonntag, 18. Januar bis Dienstag, 20. Januar statt. Anschließend folgt am Mittwoch, 21. Januar um 14:01 Uhr ein überarbeiteter Shakedown über eine 4,80 km lange Strecke. Diese Prüfung, erstmals 2017 eingeführt und für diese Ausgabe verlängert, führt über die Straße von Rabou bei Gap – der Gastgeberstadt der Rallye in den Jahren 2014 bis 2021 sowie ab 2024 erneut.

Der offizielle Start der 94. Rallye Automobile Monte-Carlo erfolgt am Donnerstag, 22. Januar um 14:00 Uhr auf der Startrampe am Quai Albert 1er in Monaco. Die erste Etappe umfasst drei Wertungsprüfungen mit insgesamt 61,58 Kilometern, die in den Départements Alpes-Maritimes und Alpes-de-Haute-Provence ausgetragen werden:

– SS 1: Toudon – Saint-Antonin (22,90 km – 15:35 Uhr)
– SS 2: Esclangon – Seyne-les-Alpes (23,48 km – 18:03 Uhr)
– SS 3: Vaumeilh – Claret (15,20 km – 19:51 Uhr)

Schon hier sind Überraschungen nicht ausgeschlossen.

Die zweite Etappe führt durch die Départements Drôme und Hautes-Alpes und ist mit 129,38 km gegen die Uhr die längste der gesamten Rallye. Sie besteht aus drei Prüfungen, die jeweils zweimal gefahren werden:
– SS 4/7: Laborel – Chauvac-Laux-Montaux (17,84 km – 08:36/14:58 Uhr)
– SS 5/8: Saint-Nazaire-le-Désert – La Motte-Chalancon (29,00 km – 10:04/16:26 Uhr)
– SS 6/9: La Bâtie-des-Fonts – Aspremont (17,85 km – 11:22/17:44 Uhr)

Ein Tag voller fahrerischer und technischer Herausforderungen.

Der Samstag ist kürzer, aber nicht weniger anspruchsvoll und führt überwiegend durch die Alpes-de-Haute-Provence. Insgesamt warten 78,22 WP-Kilometer, darunter die neue Prüfung La Bréole – Bellaffaire über den Garcinets-Pass (SS 10/12 – 30,10 km – 08:05/12:05 Uhr, jeweils zweimal), sowie eine Tagesversion der Donnerstagsetappe Vaumeilh – Claret (SS 11 – 15,20 km – 09:18 Uhr). Anders als 2025 erfolgt die Rückkehr nach Monaco am Samstagnachmittag. Den Abschluss bildet eine geplante Super Special Stage auf einem Abschnitt des legendären Stadtkurses (SS 13 – 2,82 km – 17:45 Uhr) – die erste ihrer Art seit 2008.

Das große Finale steigt am Sonntag mit zwei berühmten Bergetappen, die jeweils zweimal gefahren werden – insgesamt 71,62 WP-Kilometer. Die Teams müssen sich den Prüfungen
– Col de Braus – La Cabanette (SS 14/16 – 12,48 km – 08:00/11:10 Uhr) und
– La Bollène-Vésubie – Moulinet (SS 15/17 – 23,33 km – 09:05/13:15 Uhr) stellen.

Letztere fungiert in ihrer zweiten Durchfahrt als Wolf Power Stage, bei der wertvolle WM-Punkte vergeben werden.

Die Rallye endet mit der Zielankunft und Siegerehrung um 17:00 Uhr im Port Hercule in Monaco.

Hinweis: Alle Zeitangaben und Distanzen sind vorläufig bis zur Veröffentlichung des offiziellen Zeitplans.

Foto: Lothar Bökamp // ANTRIEB.MEDIA

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