WRC

M-Sport mit Startvorbereitungen für die Rallye Monte-Carlo 2026

Für das M-Sport Ford World Rally Team beginnt die Saison 2026 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft mit einem echten Klassiker. Die Rallye Monte-Carlo bildet traditionell den Auftakt und stellt Fahrer wie Teams mit ihren wechselhaften Bedingungen jedes Jahr vor besondere Herausforderungen. Mit zwei Besatzungen aus der Motorsport Ireland Rally Academy reist M-Sport nach Monaco und hofft auf einen starken Start in das neue Jahr.

Die Rallye führt über 17 Wertungsprüfungen mit insgesamt 339,15 Kilometern gegen die Uhr. Asphalt bildet den Untergrund, doch Eis, Schnee und nasse Passagen sorgen regelmäßig für extrem schwierige Mischbedingungen. Die gesamte Distanz des Events beträgt über 1.500 Kilometer. Entscheidender Faktor wird erneut die Reifenwahl sein, denn die Strecken in den französischen Alpen verändern sich oft von Kurve zu Kurve.

Teamchef Richard Millener blickt mit Vorfreude auf den Saisonbeginn. Nach dem späten Ende der vergangenen Saison sei die Vorbereitung zwar kürzer als üblich gewesen, doch hinter den Kulissen habe M-Sport intensiv gearbeitet. Besonders gespannt ist Millener auf das neue Fahrerduo Jon Armstrong und Shane Byrne, das in Monte-Carlo sein Debüt im Ford Puma Rally1 gibt. Armstrong habe den klassischen Weg über die Förderprogramme von M-Sport und Ford genommen, was den Aufstieg in die Topklasse umso erfreulicher mache. Gleichzeitig sollen die erfahreneren Teamkollegen Josh McErlean und Eoin Treacy helfen, den Neulingen den Einstieg zu erleichtern.

Josh McErlean und Eoin Treacy starten mit der Startnummer 55 in ihre zweite Saison im Puma Rally1. Im vergangenen Jahr belegten sie in Monte-Carlo Rang sieben und beendeten die Weltmeisterschaft auf Platz elf. McErlean fühlt sich deutlich besser vorbereitet als vor zwölf Monaten. Die Winterpause sei intensiv genutzt worden, um sich auf die speziellen Anforderungen des Klassikers einzustellen. Ziel sei ein solider Auftakt, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Für Jon Armstrong und Shane Byrne beginnt in Monaco ein neues Kapitel. Nach dem Gewinn der Rallye Kroatien in der ERC 2025 steigen sie nun in die höchste Kategorie auf. Armstrong beschreibt Monte-Carlo als eine der größten Herausforderungen im Kalender. Vor allem die neuen Hankook-Reifen und die unberechenbaren Wetterbedingungen erforderten viel Lernarbeit. Bei den Testfahrten habe das Team sowohl trockenen Asphalt als auch Schnee und Eis erlebt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Der Fokus liege darauf, Schritt für Schritt Vertrauen in das Auto aufzubauen.

Ebenfalls im Puma Rally1 am Start sind Grégoire Munster und Louis Louka mit der Nummer 13. Munster verbindet mit Monte-Carlo besondere Erinnerungen, denn dort gelang ihm 2025 sein erster WRC-Etappensieg. Obwohl die Vorbereitung diesmal ohne Testmöglichkeiten auskommen musste, reist er ohne Druck an und möchte vor allem das Potenzial des Autos nutzen und ein gutes Ergebnis erzielen.

In der Rally2-Kategorie setzt M-Sport den neu überarbeiteten Ford Fiesta Rally2 ein. Romet Jürgenson und Siim Oja geben in Monte-Carlo ihr Debüt bei diesem Event. Für das Duo steht vor allem das Sammeln von Erfahrung im Vordergrund. Die anspruchsvolle Rallye soll als Lernplattform dienen, bevor im weiteren Saisonverlauf höhere Ziele ins Auge gefasst werden.

Die Rallye Monte-Carlo bleibt damit auch 2026 ein echter Gradmesser für Mensch und Technik.

Foto: Dirtfisch

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