Teilnehmerrekord und Premieren zum Saisonstart der DRM

Teilnehmerrekord in der Königsklasse, topaktuelle Boliden, vier Kategorien: Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) startet am 22. und 23. April bei der 57. ADAC Rallye Erzgebirge in eine Saison der Superlative. Die Topklasse DRM verzeichnet mit 18 RC2-Fahrzeugen einen neuen Teilnehmerrekord: Zum Meisterschaftsauftakt werden so viele topaktuelle Boliden wie bei keinem DRM-Lauf zuvor an den Start gehen. Eine weitere Premiere: Der traditionsreiche Sachsenring, Heimat des Motorrad Grand Prix Deutschland, ist zum ersten Mal Gastgeber der ADAC Rallye Erzgebirge, die bisher in Stollberg zu Hause war.

Das hochklassige Fahrerfeld wird vom aktuellen Deutschen Meister Marijan Griebel (32/Hahnweiler) angeführt. Der zweimalige nationale Champion hat die Rallye Erzgebirge 2018 gewonnen und will mit einem weiteren Sieg dem Titel-Hattrick am Steuer des Citroen C3 Rally2 ein Stück näherkommen. Seine schärfsten Konkurrenten sind Vizemeister Julius Tannert (31/Zwickau) im VW Polo GTI R5, der letztjährige Gesamtdritte Dominik Dinkel (29/Wonsees) im Ford Fiesta Rally2 und Philip Geipel (35/Plauen) im Skoda Fabia Rally2 Evo.

Neben der Top-Liga des deutschen Rallyesports werden drei weitere Wertungen im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft ausgetragen. Die Zuschauer können sich bei der „Erze“ auf spannende Läufe in der DRM2-Kategorie freuen, in der 2WD-Fahrzeuge mit einer angetriebenen Achse in den FIA-Klassen RC3 bis RC5 an den Start gehen. Das bisherige ADAC Rallye Masters wurde in die Deutsche Rallye-Meisterschaft integriert und nach dieser Aufwertung in DRM Nationals umbenannt. Deren Teilnehmer treten in den nationalen Klassen NC 1 bis NC 9, die nach Hubraum eingeteilt sind, gegeneinander an. Auf den Wertungsprüfungen kämpfen unter anderem Modelle wie der Porsche Cayman 718S, Citroën C2, VW Golf 3 oder Ford Focus um wertvolle Sekunden. Rallye-Geschichte wird den Fans in der DRM Classic geboten. In dieser Kategorie absolvieren über 30 Jahre alte legendäre Kultautos in technisch originalem Zustand, vom Lancia Stratos und Ford Escort BDA bis hin zum Porsche 911 oder Opel Ascona 400, ihre Wertungsprüfungen. Darüber hinaus stehen mit der Gentlemen Trophy für Piloten ab 40 Jahren in älteren RC2- und Super-2000-Rallyefahrzeugen und der Junior Challenge für Nachwuchstalente noch zwei ADAC Sonderwertungen auf dem Programm.

Mit 106 anspruchsvollen Wertungskilometern verlangt die 57. ADAC Rallye Erzgebirge den Fahrern beim Start der Deutschen Rallye-Meisterschaft alles ab. Ein neuer Rundkurs im Stollberger Ortsteil Mitteldorf muss zum Auftakt zwei Mal hintereinander absolviert werden, einmal davon bei Dunkelheit. Im weiteren Verlauf geht es mit den Klassikern der Rallye Erzgebirge in Jahnsdorf, Grünhain und Oberdorf weiter. Absolutes Alleinstellungsmerkmal im Tour-Kalender ist der abschließende Rundkurs am Samstag, 23. April, auf dem Sachsenring. Die Zuschauer können vom Innenbereich der Strecke aus die finalen WP-Kilometer hautnah mitverfolgen, die Siegerehrung findet danach im Pressezentrum am Sachsenring statt.

Foto: ADAC Motorsport

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