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Rebenland Rallye Müller Brothers: Paukenschlag zum Saisonstart

Bei der 10. Rebenland Rallye starteten am Wochenende die Müller Brothers Jonas und Liam (beide Hemhofen) in die Rallye-Saison 2023. Liam beendete das Rennen, das zum Mitropa Rally Cup gehört, auf Rang drei in der Klasse RC4 (Gesamtrang 17). Sein jüngerer Bruder Jonas schied bereits in der zweiten Wertungsprüfung am Freitag aus.

Saisonstart 2023 am Wochenende für die Müller Brothers Jonas und Liam bei der Rebenland Rallye in Leutschach an der Weinstrasse: 165 Kilometer auf Asphalt und Schotter in 16 Wertungsprüfungen (WP) durch die österreichischen Weinberge mussten absolviert werden. Zahlreiche Zuschauer säumten bei traumhaftem Wetter die Strecke. Und die ist traditionell anspruchsvoll, mit Sprüngen und engen Kehren. An beiden Tagen wurde bis nach Einbruch der Dunkelheit gefahren. Beste Bedingungen also für ein perfektes Rallye-Wochenende. Am Ende hatte aber nur einer der Müller Brothers Grund zur Freude.

Jonas Müller nach Unfall in WP 2 ausgeschieden

Die beiden Franken waren hochmotiviert ins Bruderduell gestartet – nachdem sie zuvor im Servicebereich gemeinsam noch zahlreiche Autogramm- und Fotowünsche erfüllt hatten. Zum ersten Mal treten sie in dieser Saison beide mit einem Opel Corsa Rally4 (156kW/212PS) in der Klasse RC4 gegeneinander an. Nach den sieben Prüfungen am Freitag lag der 18-jährige Liam mit Beifahrer Alexander Hirsch (Tannenberg) in seiner Klasse auf Platz 3. Jonas war bereits in WP 2 nach einem Unfall ausgefallen. “Das ist natürlich nicht so gelaufen, wie erhofft”, so der Nachwuchs-Fahrer aus Franken. “Ich bin eine Kurve zu weit aussen angefahren, habe die Linie nicht mehr gefunden.” Nach einem Überschlag konnten der 17-Jährige und Beifahrer Nico Otterbach (Wendelstein) zwar unverletzt aussteigen, mussten ihr Gefährt aber im Graben stehen lassen.

Jonas Müller/Nico Otterbach

Liam Müller mit hervorragendem Platz 3 in Klasse RC4

Für Liam ging es am Samstag weiter: Mit konstanten Zeiten zeigte er, wie er immer besser mit dem Auto und der schwierigen Strecke zurechtkam. “Das waren anspruchsvolle, aber auch tolle Wertungsprüfungen”, sagte Liam Müller am Samstag Abend. Dass er am Ende auf Platz 3 in seiner Klasse (Gesamtrang 17) stehen würden, hatte der schnelle Franke nicht erwartet. Dabei wäre sogar noch mehr drin gewesen. Bei einem Sprung wurde das Nightface beschädigt, die Zusatzbeleuchtung für Nachtprüfungen. “Dadurch war es im Dunkeln schwierig, den Kurvenverlauf genau zu sehen und ich musste Geschwindigkeit rausnehmen”. 1,2 Sekunden fehlten am Ende auf Platz 2. “Ich bin trotzdem wahnsinnig zufrieden”, so Liam.

Liam Müller/Alexander Hirsch

Für Jonas ist jetzt erst einmal Aufarbeitung angesagt. “Wir werden das genau analysieren um solche Ausfälle künftig zu vermeiden”, sagte er. Und dann freuen sich die Müller Brothers bereits auf ihren nächsten Einsatz: die Lavanttal-Rallye, die am 14. und 15. April in Kärnten (Österreich) stattfindet.

Fotos: Thomas Langer

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